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INHALT: - Festungsanlage: El Agheila / Fort Capuzzo /  Fort Laramie / Römischer Limesturm /

Chinesische Mauer / Südamerikanischer Pueblo



Jedes Diorama ist ein absolutes UNIKAT !

Alle Fotos (c) by W.Maass





Diorama: 55cm x 45cm. Maßstab: 1:72


Der Nachbau der Ruine von El Agheila ist wie das Fort Capuzzo ( weiter unten) für eine Ausstellung erbaut worden.

El Agheila wurde von der Britischen Armee während des 2 Weltkrieges im Dezember 1940 bei Kampfhandlungen mit den Italienern in Libyen eingenommen. Nach kurzen Kämpfen, bei denen Italien fast 8 Divisionen verlor, stießen die Briten in schnellem Vorstoß bis nach El Agheila vor. Damit war fast 2/3 italienisch Libyens unter britischer Kontrolle.








                                                                                                                        


Fort Capuzzo ist von den Italienern in Libyen errichtet worden. Es diente im 2 Weltkrieg zur Sicherung der Grenze zwischen Libyen und Ägypten.

Nach einer Abwehrschlacht mit den Engländern im Frühsommer 1941 wurde dieses Foto aufgenommen.


Originalfoto von 1941


Nachbau als Modell 2005.

Fort Capuzzo wurde nach dem 2 Weltkrieg komplett eingeebnet.

Da es vom Fort Capuzzo nur noch drei Fotografien von 1941 gibt, ansonsten kein Bildmaterial oder andere historische Dokumente mehr vorhanden sind, bekam ich den Auftrag, die Ansicht des Fort Capuzzo vom Frühsommer 1941 ( für eine historische Ausstellung in Rom) in einem Diorama für die Nachwelt nachzubauen.




                                                                                                                                                                   

Diorama: 75 x 65cm Maßstab 1:72


Rückfront mit Latrine.


Das Fort wurde als Fort William ab 1834 von Pelzhändlern als Pelzhandelsstation benutzt.

Hier wurde nicht nur mit Pelzen gehandelt, sondern auch mit dem sogenannten Feuerwasser und Waffen.

1849 kaufte das Staatsmilitär das Fort und nannte es zu Ehren eines lokalen französischen Pelztrappers in Fort Laramie um.


Dieses ist eines der wichtigsten Forts in der Geschichte des amerikanischen Westens.

Es befand sich am berühmten Oregontrail, hierüber zogen viele Siedler gen Westen. Es bot Schutz vor Indianerübergriffen, Möglichkeiten zum Handel und für notwendige Reparaturen.

Während des Bürgerkrieges Nord- gegen Südstaaten diente es als Militärlager.

Seit 1937 ist es als nationales Denkmal erhalten worden und wird durch den nationalen Parkservice betreut.


Altes Waffenlager  und Schmiede.


Indianercamp.


Tierhaltung.


Innenansicht.

          

Büffeljagd.


Mit amerikanischer Zeitgeschichte befasst sich mein Auftraggeber.


Das Fort Laramie baute ich im Maßstab 1:72. Dieses Modell habe ich aus verschiedenen Holzarten, wie Balsaholz u.a. hergestellt. Die Holzwände, Türme, Laufbohlen, Lagerschuppen, Schmiede und das Waffenlager ist aus Holz in einzelnen Arbeitsschritten angefertigt. Die Teile wurden von mir geschnitten, gesägt und gefräst. Durch mehrere Farbaufträge habe ich das Fort in einem verwitterten, durch Wind und Wetter geprägten Zustand dargestellt. Indianer- und Trapperszenen runden das Diorama ab. Dieses Bauprojekt stellt das Fort Laramie als Pelzhandelsstation dar. Hier wurde in der damaligen Zeit reger Handel mit den Indianern betrieben.




Diorama: 60x40cm Maßstab 1:72


Wachablösung am Limesturm.


Der "Rätische Limes" wurde zuerst nur durch Kastelle gesichert. Unter Kaiser Hadrian entstand zusätzlich ein hölzerner Palisadenzaun. Caracalla ließ anstelle von Palisaden eine bis zu 3 m hohe Mauer bauen. In kurzen Entfernungen von - je nach Gelände - einigen hundert bis zweitausend Metern standen etwa 900 Wachttürme, deren Besatzungen sich durch Rauch, Feuer, Fahnen oder Signalhörner verständigen konnten. Truppen in Stärke von einer Kohorte waren in etwa 60 Kastellen aus Stein im Hinterland untergebracht.


Erdwall, Graben und Mauer.



Wachturm.


Das für einen Geschichtsprofessor im Maßstab 1:87 hergestellte Diorama ist nach Original-Maßangaben umgerechnet und angefertigt.

Darstellung einer Wachablösung am Grenzposten.

Die rätische Mauer ist aus Gips, der Grabenübergang und das Tor aus Holz hergestellt. Der Wachturm wurde aus Gips und Holz als Einzelstück angefertigt. Die Balustrade am Wachturm besteht aus Holzleisten, die ich in aufwändiger Detailarbeit zugeschnitten und zusammengesetzt habe. Das Schindeldach besteht aus handgefertigten Schindeln. Da es in diesem Maßstab keine römischen Figuren gibt, sind diese von mir umgearbeitet und von Hand bemalt worden. Im Graben befindet sich aus Gießharz nachgebildet Regenwasser. Auch der kleine Tümpel ist mit Gießharz aufgefüllt. Die Bäume bestehen  aus Meerschaum und sind von mir belaubt worden. Zur Begrünung verwendete ich verschiedenste Materialien. Aus Steinbruch ist die Straße hergestellt, so wie es im alten römischen Reich zumeist auch von den Baumeistern gehandhabt wurde.


Figuren.


Tor mit Brücke.


Wachablösung.


Bewegliches Eingangstor.






Diorama: 90x40x45cm Maßstab 1:72


Über eine Länge von mehr als 6000 Kilometern windet sie sich im nördlichen China über Bergkämme und durch Wüsten.Teilweise ist sie doppelt angelegt, mancherorts sogar dreifach gestaffelt, z.B. vor Peking. Das Baumaterial besteht meist aus gestampfter Erde (Löß) und im Norden bei Peking aus Stein.

In der Ebene ist sie bis zu 16 Meter hoch. Ihre Dicke beträgt unten acht, oben fünf Meter. Insgesamt wurden 1,3 Milliarden Kubikmeter Steine und Erdwerk verbaut. In regelmäßigen Abständen sind Türme errichtet. Tagsüber wurden von hier aus mit Hilfe von Fahnen Nachrichten übermittelt. Bei Nacht bediente man sich des Feuers.

Die Chinesische Mauer hat jahrhundertelang China vor Einfällen der Nomaden aus dem Norden bewahrt. Erst Ende des 13. Jahrhunderts gelang es den Invasoren, nach China einzudringen und es zu erobern. Zwischen 1279 und 1368 herrschten 10 Mongolen-Kaiser (Yuan Dynastie). In Friedenszeiten war die Mauer meist dem Verfall preisgegeben. Seine heutige Form erhielt das Bauwerk nach dem Sturz der Mongolenherrschaft zur Zeit der Ming-Dynastie (1368-1644). Fast 200 Jahre dauerten die ausgiebigen Renovierungsarbeiten an. Dabei wurden die Stein- und Granitarbeiten wesentlich erweitert und teilweise sogar kunstvolle Muster angebracht. Während der Qing-Dynastie (1644 -1911) verlor man das Interesse an dem Schutzwall. Jedoch die Bauern der Umgebung entdeckten für sich das gute Baumaterial. So wurden Teile der Mauer abgetragen die später meist wieder mühsam restauriert wurden.


Felsgestaltung.


Mauergestaltung.


Wachturm.


Mauerzinnen.


Wachturm mit Innentreppe.


Mauerverlauf.


Dieses im Auftrag der Berliner Werbeagentur " Eobiont GmbH " www.eobiont.de  erbaute Diorama, das auf einer Wanderausstellung  präsentiert wird, habe ich als Einzelstück für diese Wanderausstellung in Handarbeit hergestellt. Der Grundaufbau besteht aus Styropor und Gipsauftrag zur Felsgestaltung. Die Mauer und den Wachturm stellte ich aus verschiedenen Gipsformen her. Diese mussten abgeändert, einzelne Mauerstrukturen gefräst, gebohrt und geschnitten werden. Verschiedene Begrünungs- und Belaubungstechniken wendete ich für dieses Modell an. Die Mauer und der Turm wurden künstlich gealtert (patiniert / graniert)


Neubau der Großen Mauer im Dezember 2005



Durch einen Transportschaden (zu einem neuen Ausstellungsort) am Modell des Diorama "Chinesische Mauer" ist es notwendig gewesen dieses Objekt neu zu bauen.



Diorama: 85x40x45cm Maßstab 1:72

                                                                                                                                                                                                                                                                                                               


Mesa Verde, grüne Tafel, nannten die frühen spanischen Entdecker den über 2000 m hohen, Nadelwald - bedeckten Tafelberg im äußersten Südwesten Colorados, auf welchem sich der gleichnamige Nationalpark befindet. Die Tafel ist nach Süden hin geneigt und überragt die sie umgebende Wüstenebene
um 150 bis 500 m. Nicht weniger als 10 in Nordsüdrichtung verlaufende Canyons durchfurchen den südlichen Teil der Mesa. In den Canyonwänden befinden sich die schönsten präcolumbischen Felsnischensiedlungen Nordamerikas, erbaut im 12. und 13. Jahrhundert. Die Urahnen dieser Baumeister hatten bereits um 1200 die Canyons der Mesa besiedelt und sich nach und nach zu den Felsnischenbewohnern entwickelt.

Die Mesa Verde gehört geologisch zum Colorado-Plateau, einer riesigen Hochebene, die vorwiegend aus zu Stein verfestigten Meeres-, Fluß- und Sumpfablagerungen besteht und sich vor etwa 17 Mio Jahren durch Erdkrustenbewegungen zu heben begann. Die horizontalen Gesteinsschichten wurden teilweise um mehrere 1000 m gehoben. Im Gebiet der Mesa Verde wurde die Gesteinsdecke während der Hebung nach Süden hin geneigt und durch Verwitterung auf die heutige Höhe von 2613 m abgetragen. Die oberste Gesteinsschicht bildet der gelbe sogenannte Cliff House-Sandstein, in welchem sich die bis zu 150 m langen und 30 m tiefen Felsnischen gebildet haben, in die die Anasazi ihre Felssiedlungen (cliff house) bauten. Die Felsnischen sind eine Erosionserscheinung.




Ruinen im Felsüberhang.










Video Pueblo Höhlenfeuer

http://www.miniaturwelten.com/pueblo.wmv


Als besonderes Detail habe ich den Kunden mit Leuchtdioden ein Höhlenfeuer eingebaut. Dieses soll bei dem Besucher der Ausstellung einen mystischen Eindruck hinterlassen. Der Grundaufbau des Pueblo - Diorama besteht wie bei der Chinesischen Mauer ebenfalls aus Styropor. Die Wände der Wohnkammern sind individiuel als Einzelanfertigung aus verschiedenen Gipsformen in abgeänderter Form hergestellt. Die einzelnen Mauerstrukturen sind gefräst, gebohrt und geschnitten. Bei der Felsgestaltung musste ich die spezifische Form und Struktur der Sandsteinfelsen und die farbliche Auswaschung besonders beachten. Dabei sind insbesondere Wischtechniken von mir verwendet worden. Ebenfalls verschiedene Begrünungs- und Belaubungstechniken wendete ich für dieses Modell an.

Diese beiden Auftragsarbeiten sind für eine Wanderausstellung durch deutsche Museen konzipiert. Titel der Ausstellung: Burgen, Geheimgänge und Zauberei - 4000 Jahre Sicherheit.

Ausstellungsstandorte waren:


03.02.2005 - 10.04.2005 Museum für Kommunikation Hamburg Gorch-Fock-Wall 1
20354 Hamburg
http://www.Museumsstiftung.de


Mitte April - Ende Juni Landesmuseum für Technik und Arbeit Mannheim Museumsstraße 1
68165 Mannheim
http://www.landesmuseum-mannheim.de


01.07.2005 - 28.08.2005 Landesmuseum Natur und Mensch Damm 38-44
26135 Oldenburg
http://www.naturundmensch.de


Mitte September - Mitte November 2005 Technische Sammlungen der Stadt Dresden Junghannsstraße 1-3
01277 Dresden-Striesen
http://www.tsd.de


Anfang Dezember 2005 - Ende März 2006 Römisch-Germanisches Museum Roncalliplatz 4
50667 Köln
http://www.museenkoeln.de/roemisch-germanisches-museum/


Mitte April - Ende Juli 2006 Historisches Museum der Stadt Bielefeld Ravensberger Park 2
33607 Bielefeld
http://www.historisches-museum-bielefeld.de


Mitte August - Ende Oktober 2006 Stadtgeschichtliches Museum Leipzig Böttchergässchen 3
04109 Leipzig
http://home.t-online.de/home/Stadtmuseum.Leipzig/  


Vitrinen in der Austellung




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