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Inhalt Seite 1:

  • Spuce Three House / Pueblo
  • Große chinesische Mauer
  • Festungsanlage El Agheila
  • Fort Capuzzo
  • Fort Laramie
  • Römischer Limesturm

Historische Dioramen: Seite 2

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Diorama: 85x40x45cm / Maßstab 1:72


Mesa Verde, grüne Tafel, nannten die frühen spanischen Entdecker den über 2000 m hohen, Nadelwald bedeckten Tafelberg im äußersten Südwesten Colorados, auf welchem sich der gleichnamige Nationalpark befindet. Die Tafel ist nach Süden hin geneigt und überragt die sie umgebende Wüstenebene um 150 bis 500 m. Nicht weniger als 10 in Nordsüdrichtung verlaufende Canyons durchfurchen den südlichen Teil der Mesa. In den Canyonwänden befinden sich die schönsten präcolumbischen Felsnischensiedlungen Nordamerikas, erbaut im 12. und 13. Jahrhundert. Die Urahnen dieser Baumeister hatten bereits um 1200 die Canyons der Mesa besiedelt und sich nach und nach zu den Felsnischenbewohnern entwickelt. 

Die Mesa Verde gehört geologisch zum Colorado-Plateau, einer riesigen Hochebene, die vorwiegend aus zu Stein verfestigten Meeres-, Fluß- und Sumpfablagerungen besteht und sich vor etwa 17 Mio Jahren durch Erdkrustenbewegungen zu heben begann. Die horizontalen Gesteinsschichten wurden teilweise um mehrere 1000 m gehoben. Im Gebiet der Mesa Verde wurde die Gesteinsdecke während der Hebung nach Süden hin geneigt und durch Verwitterung auf die heutige Höhe von 2613 m abgetragen. Die oberste Gesteinsschicht bildet der gelbe sogenannte Cliff House-Sandstein, in welchem sich die bis zu 150 m langen und 30 m tiefen Felsnischen gebildet haben, in die die Anasazi ihre Felssiedlungen (cliff house) bauten. Die Felsnischen sind eine Erosionserscheinung.


Diese Auftragsarbeit ist für eine Wanderausstellung durch deutsche Museen konzipiert. Titel der Ausstellung: Burgen, Geheimgänge und Zauberei - 4000 Jahre Sicherheit.

Ausstellungsstandorte waren 2005 und 2006: Museum für Kommunikation Hamburg, Landesmuseum für Technik und Arbeit Mannheim, Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg, Technische Sammlungen der Stadt Dresden, Römisch-Germanisches Museum Köln, Historisches Museum der Stadt Bielefeld, Stadtgeschichtliches Museum Leipzig.


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Diorama: 90x40x45cm / Maßstab 1:72


Über eine Länge von mehr als 6000 Kilometern windet sie sich die Große Mauer im nördlichen China über Bergkämme und durch Wüsten.Teilweise ist sie doppelt angelegt, mancherorts sogar dreifach gestaffelt, z.B. vor Peking. Das Baumaterial besteht meist aus gestampfter Erde (Löß) und im Norden bei Peking aus Stein.

In der Ebene ist sie bis zu 16 Meter hoch. Ihre Dicke beträgt unten acht, oben fünf Meter. Insgesamt wurden 1,3 Milliarden Kubikmeter Steine und Erdwerk verbaut. In regelmäßigen Abständen sind Türme errichtet. Tagsüber wurden von hier aus mit Hilfe von Fahnen Nachrichten übermittelt. Bei Nacht bediente man sich des Feuers. 

Die Chinesische Mauer hat jahrhundertelang China vor Einfällen der Nomaden aus dem Norden bewahrt. Erst Ende des 13. Jahrhunderts gelang es den Invasoren, nach China einzudringen und es zu erobern. Zwischen 1279 und 1368 herrschten 10 Mongolen-Kaiser (Yuan Dynastie). In Friedenszeiten war die Mauer meist dem Verfall preisgegeben. Seine heutige Form erhielt das Bauwerk nach dem Sturz der Mongolenherrschaft zur Zeit der Ming-Dynastie (1368-1644). Fast 200 Jahre dauerten die ausgiebigen Renovierungsarbeiten an. Dabei wurden die Stein- und Granitarbeiten wesentlich erweitert und teilweise sogar kunstvolle Muster angebracht. Während der Qing-Dynastie (1644 -1911) verlor man das Interesse an dem Schutzwall. Jedoch die Bauern der Umgebung entdeckten für sich das gute Baumaterial. So wurden Teile der Mauer abgetragen die später meist wieder mühsam restauriert wurden.


Auch dieses Diorama wurde für die Ausstellung:                                                                                                           Burgen, Geheimgänge und Zauberei - 4000 Jahre Sicherheit konzipiert.

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Diorama: 55cm x 45cm. Maßstab: 1:72


Der Nachbau der Ruine von El Agheila ist wie das Fort Capuzzo ( weiter unten) für eine Ausstellung erbaut worden.

El Agheila wurde von der Britischen Armee während des 2 Weltkrieges im Dezember 1940 bei Kampfhandlungen mit den Italienern in Libyen eingenommen. Nach kurzen Kämpfen, bei denen Italien fast 8 Divisionen verlor, stießen die Briten in schnellem Vorstoß bis nach El Agheila vor. Damit war fast 2/3 italienisch Libyens unter britischer Kontrolle.




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Fort Capuzzo ist von den Italienern in Libyen errichtet worden. Es diente im 2 Weltkrieg zur Sicherung der Grenze zwischen Libyen und Ägypten.

Nach einer Abwehrschlacht mit den Engländern im Frühsommer 1941 wurde dieses Foto aufgenommen.


Originalfoto von 1941


Nachbau als Modell.

Fort Capuzzo wurde nach dem 2 Weltkrieg komplett eingeebnet.

Da es vom Fort Capuzzo nur noch drei Fotografien von 1941 gibt, ansonsten kein Bildmaterial oder andere historische Dokumente mehr vorhanden sind, bekamen wir den Auftrag, die Ansicht des Fort Capuzzo vom Frühsommer 1941 ( für eine historische Ausstellung in Rom) in einem Diorama für die Nachwelt nachzubauen.

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Diorama: 75cm x 65cm / Maßstab 1:72                                                                                                                                                                    


Rückfront mit Latrine.


Das Fort wurde als Fort William ab 1834 von Pelzhändlern als Pelzhandelsstation benutzt.
Hier wurde nicht nur mit Pelzen gehandelt, sondern auch mit dem sogenannten Feuerwasser und Waffen.
1849 kaufte das Staatsmilitär das Fort und nannte es zu Ehren eines lokalen französischen Pelztrappers in Fort Laramie um.
Dieses ist eines der wichtigsten Forts in der Geschichte des amerikanischen Westens.
Es befand sich am berühmten Oregontrail, hierüber zogen viele Siedler gen Westen. Es bot Schutz vor Indianerübergriffen, Möglichkeiten zum Handel und für notwendige Reparaturen.
Während des Bürgerkrieges Nord- gegen Südstaaten diente es als Militärlager.
Seit 1937 ist es als nationales Denkmal erhalten worden und wird durch den nationalen Parkservice betreut.


Altes Waffenlager  und Schmiede.


Indianercamp.


Tierhaltung.


Innenansicht.

          

Büffeljagd.



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Diorama: 60cm x 40cm / Maßstab 1:72


Arbeitsthema: Wachablösung am Limesturm.

Der "Rätische Limes" wurde zuerst nur durch Kastelle gesichert. Unter Kaiser Hadrian entstand zusätzlich ein hölzerner Palisadenzaun. Caracalla ließ anstelle von Palisaden eine bis zu 3 m hohe Mauer bauen. In kurzen Entfernungen von - je nach Gelände - einigen hundert bis zweitausend Metern standen etwa 900 Wachttürme, deren Besatzungen sich durch Rauch, Feuer, Fahnen oder Signalhörner verständigen konnten. Truppen in Stärke von einer Kohorte waren in etwa 60 Kastellen aus Stein im Hinterland untergebracht.

Erdwall, Graben und Mauer.



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Historische Dioramen: Seite 2

  • Zinnfigurendiorama: Sächsischer Überfall
  • Zinnfigurendiorama: Napoleon vor Moskau
  • Fort Mc Kenzie
  • Villa Rustica
  • Nienburger Stadttor
 
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